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Alle von den Teilnehmern am Vergleich übersandten Abrechnungsdaten wurden auf der Basis der ersichtlichen oder mitgeteilten Wohnfläche in Kosten je qm Wohnfläche pro Monat umgerechnet. Mietspiegel der Städte weisen die Kosten für Miete und Betriebskosten auf der gleichen Basis aus, so dass die angewandte Berechnungsbasis in dieser Weise sinnvoll und ergänzend war. |
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Ausgangsbasis für die vorliegenden Vergleichswerte war eine private Datenbank, die aus Abrechnungen eigener
Wohnungen, der von Bekannten und Verwandten, mittels Wohnungsverkaufsangeboten sowie nach Unterlagen von
Vereinsmitgliedern aufgebaut werden konnte. Diese Anfangs-Datenwerte konnten dann durch Teilnahmeaufrufe in Tageszeitungen wie z.B. "Berliner Morgenpost", "Der Tagesspiegel", "Frankfurter Rundschau", "Braunschweiger Zeitung", "Hannoverschen Allgemeinen", "Bonner Generalanzeiger", "Rhein-Neckar-Zeitung", "Immobilen Magazin Dresden" usw., Zeitschriften "test" und "Finanztest", Kontaktsuche-Anzeigen "Süddeutsche Zeitung", "Nürnberger Nachrichten" usw. Internet-Aufrufe sowie Dateien von Hausverwaltern so ausgeweitet werden, dass die ermittelten Werte die Kriterien erfüllen, die an derartige Vergleichszahlen für den beabsichtigten Zweck zu stellen sind. Die Daten basieren demnach entsprechend der Art des Zuflusses auf einer repräsentativen Zufallsstichprobe. |
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Alle eingegangenen Daten wurden zunächst einer Plausibilitätsprüfung unterzogen und erst danach erfasst, mit bereits vorhandenen Daten verknüpft und abgeglichen. Die zugeflossen Daten wurden nach Regionen gebildet, sofern eine Mindestmenge von 200 Teilnehmern je Region erreicht wurde. Für Regionen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllt haben, wurden keine Durchschnittswerte ermittelt. Der Teil, der den Betriebskosten zuzuordnen ist, wurde zusätzlich mit vorhandenem Datenmaterial aus Mietspiegeln oder sonstigen Erhebungen verglichen. Besonderheiten in der Kostenstruktur wurden, soweit sie besonders auffällig waren, bei den Einsendern auf Sachangemessenheit hinterfragt und in Einzelfällen auch ausgesondert. Alle Durchschnittswerte basieren auf den übermittelten privaten Daten und können von Mietspiegeln oder sonstigen Erhebungen durchaus abweichen. Die Werte für Verwaltung und TV/Kabel sind abweichend je Wohnung und Monat ausgewiesen, da diese Kosten je Wohnung zu entrichten sind. Für die Richtigkeit des den Auswertern übersandte Datenmaterial kann keine Gewähr übernommen werden. |
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Von den ermittelten Daten suchen Sie die aus, die für Ihre örtliche Region zutreffend sind. Sollte Ihr Immobilienstandort bisher noch nicht erfasst worden sein, so suchen Sie sich eine vergleichbare Kostenregion aus und verwenden Sie vorerst diese Daten als Anhaltswert, bis auch in einer späteren Ausgabe für Ihre Region Vergleichszahlen vorliegen. |
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Die ermittelten Werte sind je nach der eigenen Wohnanlage differenziert zu betrachten. Für eine kleinere, ältere
Anlage sind z.B. im Bereich "Heizung/Warmwasser-Kosten" höhere Werte anzusetzen. Auch die Art der Energie beeinflusst die Höhe der Kosten. Bei einer kleineren Anlage werden erfahrungsgemäß die Kosten für "Hausreinigung" und "Verwaltung" höher sein als bei einer sehr großen Anlage. Eine große und sehr schöne Grünanlage bedarf höherer Pflegekosten als der Durchschnitts-Wert aufzeigt. Und ein engagierter und freundlicher Hausmeister, der überall hilft und Kleinreparaturen kostengünstig erledigen kann, sollte nicht wie "Durchschnitt" bezahlt werden. Eine alte Wohnanlage benötigt in der Regel höheren Reparatur- und Instandhaltungsaufwand. Andererseits können für bestimmte Anlagen die Durchschnittswerte aber bereits zu hoch sein. Wichtig: Eine Überarbeitung der Durchschnitts-Werte auf den persönlichen Fall muss deshalb selbst vorgenommen werden. Die Daten geben Ihnen aber eine solide Basis zur Gesamtbeurteilung. |
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Sprechen Sie zunächst andere Mitbewohner und Vertrauensleute (Verwaltungsbeirate) auf "Ihr" Problem an.
Für Mieter ist der richtige Ansprechpartner der Vermieter. Manche Ungereimtheiten lösen sich auf diese Weise.
Wenn der "Kostenausreißer" dann aber weiter unerklärlich ist, so bitten Sie die Hausverwaltung um eine Erläuterung.
Ist diese Erläuterung nicht plausibel oder wird gar verweigert, so haken Sie nach und holen Sie sich Rat über das
weitere Vorgehen z.B. bei der
Schutzgemeinschaft "Hausgeld-Vergleich / Hausverwalter-Check"
oder auch anderen Fachleuten. Konzentrieren Sie Ihre Kontrolle auf die großen Werte (z.B. Kosten für Wartungsverträge, Haus-Dienste, Reparaturen, Instandhaltungen). Nutzen Sie auch z.B. persönliche Einsparmöglichkeiten bei Wasserverbrauch, Heizung und Strom. Nur über eigenes ökonomisches Verhalten, Kontrollen und entsprechendes Handeln werden Sie zu günstigeren Kostenstrukturen gelangen. Und die werden in den nächsten Jahren immer wichtiger - die realen Einkommen werden kaum noch steigen. |
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Wenn Sie eine Eigentumswohnung kaufen wollen, so prüfen Sie zusätzlich zu qm-Preis, Lage und Ausstattung
auch die Hausgeld-Abrechnungen der letzten Jahre.
Zu hohes Hausgeld muss zu einer Berücksichtigung beim Kaufpreis führen! Und zusätzlich lassen Sie sich
die Protokolle der Eigentümer-Versammlungen vorlegen - auch die beinhalten Entscheidungskriterien. Die Protokolle
enthalten wichtige Hineise auf Kosten für Instandhaltungen, Rechtsstreitigkeiten und sonstige kostenrelevante
Angelegenheiten. Wenn Sie eine Wohnung mieten wollen, so sind neben der Kaltmiete auch die Betriebskosten, auch Nebenkosten genannt (ein Teil des Hausgeldes), ein Entscheidungs-Kriterium für die Anmietung. Lassen Sie sich deshalb vom Vermieter die Betriebskosten-Abrechnung des Vormieters zeigen, dann können Sie beurteilen, welche Kosten voraussichtlich zusätzlich zur Miete auf Sie zukommen. Die monatlichen Vorauszahlungen sind nur eine Abschlagszahlung auf die tatsächlichen späteren Abrechnungskosten. |
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1. Möglichkeit: Sie bestellen die 64seitige Broschüre "Hausgeld-Spiegel + Betriebskosten-Spiegel" mit vielen Themen rund ums Hausgeld/Betriebskosten Tipps zum Sparen, Rechtshilfen, wichtige Fachliteratur und den Vergleich-Tabellen für 15 Regionen in Deutschland. Bezugspreis: Euro 10,- incl. Versand (mit regionaler Tabelle nur für Mitglieder)
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| 2. Möglichkeit: Sie bestellen nur die Vergleichsdaten für Ihre Region mit einem Infoblatt zur Handhabung. Kostenfrei für Mitglieder erhältlich. 3. Möglichkeit: Sie beauftragen die Schutzgemeinschaft mit der Erstellung eines Hausgeld/Betriebskosten-Vergleichs für Ihre Wohnung und einer umfangreichen Kommentierung der ermittelten Werte sowie Vorschlägen zum weiteren Vorgehen bei sog. "Kosten-Ausreißern". Sie erteilen dazu einen Auftrag zum "Hausgeld/Betriebskosten-Vergleich", - fügen die Abrechnung bei, die geprüft werden soll - und schreiben auf die Abrechnung die qm-Zahl dieser Wohnung und Ihre Tel.-Nr. für Rückfragen. Bearbeitungskosten: 40,- € für Nichtmitglieder, 20,- € für Mitglieder |
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Juristische Fachberatung und umfangreiche Unterlagen-/Vertragsprüfungen: |
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Sofern Sie über die vor beschriebenen Leistungen hinaus umfangreiche juristische Fachberatung, z.B. arbeitsaufwändige Gutachten über Verträge und andere komplexe Vorgänge wünschen, so benennen wir Ihnen die Kontaktadressen unserer Vertrags-Fachanwälte, mit denen Sie dann individuell die Honorierung vereinbaren. |
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