Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) zwingt die Energieversorger zur Einspeisung der unzuverlässigen Energiearten Sonne und Wind in die vorhandenen Netze. Dabei ist diesen unzuverlässigen Energiearten Vorrang einzuräumen. Ferner sind diese zeitlich unkalkulierbaren Energien zu politisch bestimmten überhöhten Preisen aufzukaufen - also nicht zu üblichen Marktpreisen im Rahmen eines verbrauchergerechten Wettbewerbes.
Dieser politische Eingriff führt - inzwischen für jeden an diesem Thema interessierten Bürger erkennbar - zu einer unkontrollierten Energieproduktion, für die jeglicher Wettbewerb zum Nutzen des Energieverbrauchers außer Kraft gesetzt wurde. So muss für Solarstrom bis zum Zehnfachen des Marktpreises bezahlt werden. Aber dabei bleibt es nicht allein.
Die vielen Milliarden Euro Subventionen für die unzuverlässigen Energiearten Sonne und Wind führen zu Spannungsspitzen, die nachdem sie hochpreisig vergütet wurden, ans Ausland verschenkt und weggeworfen werden müssen, weil sie die Netze überlasten. Laut einer Studie der Fachhochschule Aachen mussten die Haushalte in 2011 bereits 17,1 Milliarden Euro Subventionen für alternative Stromenergie zahlen, die nach gesetzgeberischen Vorgaben aufzubringen sind.
Und in den Zeiten, wo Sonne und Wind wegen Ausfalls keine Energie produzieren, müssen zuverlässig arbeitende Kraftwerke mit Kohle und Gas in diese Energieproduktionslücken von Sonne (scheint nur ca. 10% im Jahr) und Wind (weht nur ca. 20% im Jahr in ausreichender Stärke) einspringen. Die grundlastfähigen Kraftwerke (Kohle und Gas sowie vorläufig noch Atomkraft) müssen also durch verschleißintensives Auf- und Abriegeln dort einspringen, wo Sonne und Wind versagt.
Kein vernünftig denkender Bürger würde sich ein sog. “Montagsauto” bestellen, für das voraussehbar ein zuverlässiges sicheres zweites Auto in den Ausfallzeiten bereit stehen muss. Es stellt sich also die Frage, weshalb der Gesetzgeber mit seinen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) solch ein dummes System wie dieses Gesetz dem deutschen Bürger aufgedrückt hat.
Das Ausland freut sich über die kostenlosen Stromgeschenke, die wir dann wieder von dort für bares Geld zurückkaufen, wenn wir den Strom tatsächlich brauchen.
Einst war Deutschland das Land der Dichter und Denker - und heute?
Der politische Eingriff in die Energieerzeugung beschert uns ein wettbewerbsunfähiges Gebilde. Dabei zahlen die Millionen Geringverdiener unserer Republik die hohen Renditen der Ökostromanbieter - ein asoziales Umverteilungssystem. Mindestens um die 8% Rendite will unser Staat den Ökostromproduzenten zu Lasten der Kleinverdiener garantieren.
Kein vernünftig kalkulierender Investor wird deshalb in die nach der Abschaltung der Atomkraftwerke erforderlichen Gas- und Kohlekraftwerke investieren. Denn diese müssen dann abgeschaltet werden, weil weiterhin Sonne- und Windenergie zu hoch subventionieren Preisen Vorrang im Netz hat. Investitionsvorhaben für Gaskraftwerke sind deshalb gerade aktuell z.B. in Bayern gescheitert.
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